Verkehrsrecht

Verkehrsunfall

Wir helfen Ihnen, Ihre berechtigten Ansprüche auf Schadensersatz und Schmerzensgeld durchzusetzen. Ihre Kosten dieser anwaltlichen Beratung und Bearbeitung hat der Unfallverursacher nach deutschem Schadensersatzrecht zu tragen.

Auch sollten Angelegenheiten rund um dem Führerschein oder drohender Führerscheinentzug nicht auf die leichte Schulter genommen werden. In diesen Angelegenheiten brauchen Sie ebenfalls zügig kompetente juristische Hilfe. Ich berate und verteidige Sie selbstverständlich in Fragen bezogen auf Ihren Führerscheins.
Gerne berate ich Sie auch über die Bedeutung und den Ablauf der Medizinisch-psychologischen-Untersuchung (MPU). Sie können Zeit sparen auf dem Weg zurück zu Ihrem Führerschein. Sie können aber auch durch zeitigen Punkteabbau bei Punkteabbauseminaren einem Führerscheinentzug zuvor kommen.

Unfalltipps:

  1. Wenn Sie den Unfall nicht selbst verschuldet haben, sollten Sie auf einer polizeilichen Unfallaufnahme bestehen. Dies gilt auch, wenn Ihr Unfallgegner seine Schuld eingesteht. Lassen Sie sich die Tagebuchnummer der Polizei geben.

  2. Soweit möglich, belassen Sie die Fahrzeuge in ihrer Endstellung nach dem Unfall. Dies gilt aber nur dann, wenn Sie den dadurch keine weitere Gefahrenquelle für die anderen Verkehrsteilnehmer schaffen! Machen Sie in jedem Falle Fotos von der Unfallstelle. Soweit es möglich ist, notieren Sie Namen und Anschriften von Zeugen. Verlassen Sie sich hierbei nicht nur auf die polizeiliche Unfallaufnahme.

  3. Überlegen Sie genau, ob und welche Angaben Sie gegenüber der Polizei machen. Sie müssen sich nicht sofort zur Sache äußern. Gerade wenn Sie für den Verursacher durch die Polizei gehalten werden. Berufen Sie sich ggf. darauf, dass Sie sich vor einer Aussage anwaltlich beraten lassen wollen (Aussageverweigerungsrecht).

  4. Sollten Sie bei dem Unfall verletzt worden sein, suchen Sie baldmöglichst einen Arzt auf. Eventuelle Schmerzensgeldansprüche sind ohne ärztliches Attest kaum zu realisieren. Damit Ihr Rechtsanwalt Ihre diesbezüglichen Ansprüche gegenüber der gegnerischen Versicherung geltend machen kann, benötigt dieser von Ihnen eine unterzeichnete Schweigepflichtsentbindungserklärung .

  5. Sollte der Sachschaden mehr als ca. 800,00 ? betragen, sind Sie berechtigt, den Schaden von einem Sachverständigen begutachten zu lassen. Sie sollten von dieser Möglichkeit dann auch Gebrauch machen, damit Sie den Zusammenhang zwischen den Schäden an Ihrem PKW und dem Unfall nachweisen können.
    Sie sollten hierbei einen Gutachter Ihres Vertrauens aufsuchen! Machmal wollen die gegnerischen Versicherungen dem Geschädigten einen Gutachter, Werkstatt etc. empfehlen. Belassen Sie es bei diesem Versuch!
    Es steht Ihnen des Weiteren als Geschädigter frei, den Schaden sodann anhand dieses Gutachtens oder der Reparaturrechnung Ihrer Werkstatt regulieren zu lassen.
    Natürlich gehört auch das Sachverständigenhonorar zu den ersatzfähigen Kosten. Bei geringeren Schäden empfiehlt sich ein Kostenvoranschlag, da es sonst Probleme mit der Kostenerstattung geben kann.
    Auch das inzwischen von einigen Versicherungen immer intensiver betriebene sog. ?Schadensmanagement" ist lediglich der der Versuch, bei der Schadensregulierung Kosten zu vermeiden. Dies geschieht oftmals auf Kosten des Geschädigten. Besondere Vorsicht gilt es walten zu lassen bei den sog. vermeintlichen "Gutachterexpertisen" (z. B. AutoExpert u. ä.), welche lediglich den Versuch darstellen, die von unabhängigen Sachverständigen ermittelten Wert zu kürzen.

  6. Unabhängig davon, ob Sie eine Rechtsschutzversicherung haben oder, übergeben Sie die Sache baldmöglichst Ihrem Anwalt. Denn auch Anwaltskosten gehören zu den ersatzfähigen Schäden. Es ist dringend davon abzuraten. Versuchen Sie bitte nicht, die Sache telefonisch mit dem Gegner oder dessen Versicherung zu klären. Denken Sie daran, dass eine recht späte Mandatierung Ihres Rechtsanwaltes bei Ihnen zur Verringerung des regulierten Schadens führen kann.

  7. Sollte Ihre Werkstatt von Ihnen eine Abtretungserklärung verlangen, informieren Sie bitte Ihren Anwalt von dieser Erklärung. Lassen Sie Ihrem Rechtsanwalt eine Kopie der Reparaturrechnung übermitteln. Sollten Sie einen Kredit benötigen, sind auch die hierdurch entstehenden Kosten erstattungsfähig. Lassen Sie sich diese Kreditkosten von Ihrer Bank bescheinigen, damit Ihr Rechtsanwalt diese einfordern kann.

  8. Während der Reparaturdauer steht Ihnen selbstverständlich Nutzungsausfallentschädigung oder i.d.R. alternativ ein Mietwagen zu. Auf keinen Fall sollten Sie ungeprüft ein Fahrzeug zum sog. ?Unfallersatztarif" in Anspruch nehmen, um nicht Gefahr zu laufen, einen erheblichen Teil der Kosten selbst tragen zu müssen. Nehmen Sie möglichst ein Fahrzeug zum ?Normaltarif". Sie müssen evtl. sogar Vergleichsangebote einholen. Einzelheiten wird Ihnen gerne Ihr Rechtsanwalt erklären.

  9. Sie sollten Belege für die Kosten, welche im Zusammenhang mit dem Unfall entstehen (wie z.B. für Abschleppen, Taxifahrten, Abmeldung Ihres PKWs, Verdienstausfall, Behandlungskosten und Medikamente) Ihrem Rechtsanwalt übergeben. Dieser kann Ihre Kosten sodann von der gegnerischen Versicherung geltend machen.

  10. Wenn Sie ein Verwarnungsgeldangebot oder einen Bußgeldbescheid erhalten, sollten Sie sofort ihren Anwalt informieren und keine Zahlungen ohne vorherige Rücksprache mit ihm leisten.